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 KONZERT- & EVENTBERICHTE 2007


Bericht von Hartmut aus Elsterwerda, Dezember 2007

Weihnachtsfest der Rockmusik
CITY und Hans die Geige in Weinböhla - 27. Dezember 2007

Rockmusik und Geige haben mich schon immer fasziniert und begleitet, von "Anawa" über "Flock", "Kansas" und "Curved Air" bis eben auch zu jenem Moment, als Hans die Geige sich durch das heimische Radio fiedelte und CITY mit „Am Fenster“ die Hitparaden dominierte. Deshalb kam es letztlich, wie es kommen musste - GEIGE und CITY standen gemeinsam auf der Bühne, endlich! Weihnachten ist also doch das Fest der Überraschungen, wenn es auch verdammt lange gedauert hat, bis Hans & Joro endlich ihre Bögen livehaftig kreuzen würden.

Ganz in Weiß und bestens gelaunt eröffnete Hans das weihnachtliche Konzert in Weinböhla mit einer seiner „Klassik-Kompositionen“ und hunderte Fans im Saal bejubelten dieses etwas andere Opening eines CITY-Konzertes. Danach ging’s erst mal Schlag auf Schlag durch die Tracks des aktuellen Albums „YEAH! YEAH! YEAH!" und das Auditorium sang euphorisch mit.

Etwa zur Hälfte die lang ersehnte Ansage von Toni Krahl zum aktuellen Gast der Band und im Duett mit Hans die Geige sangen beide eine Nummer des ehemaligen Puhdys-Bassisten (Harry Jeske), sehr zum allgemeinen Gaudi der Fans:
„Wenn ich dein T-Shirt wär“ ist ohne Zweifel auch einer der ganz großen Hits aus Geige’s Konzertprogrammen.

Was danach folgte, war ein „bunter Melodienreigen“, wie ihn eben nur zwei so gestandene Geigenvirtuosen auf die Bühne zaubern können. Da paarten sich jahrelange Bühnenroutine mit sichtlichem Spaß am gemeinsamen Musizieren. Die Soli flogen nur so über die Bühne und man zwinkerte sich die Einsätze zu - solcherlei musikantische Finessen wünscht man sich öfters zu sehen!

Eingefleischte Fans (?) mögen versucht haben rauszubekommen, wer der „Bessere“ der beiden wäre, während sich Kenner darüber freuten, wie wunderbar sich die Stile der Solisten und die unterschiedlichen Klangfarben der Instrumente ergänzten. Wären da nicht die Kommerzhaie überall im Hintergrund, könnten Musiker und Fans sich solcherart Genuss sicher öfter mal gönnen …

Im zweiten Teil stieg die Band dann in die Oldie-Kiste und vom
„Prenzlauer Berg“ bis „Wand an Wand“ gab’s alles, was die Faszination der Berliner über die Jahre ausmacht: knackige Rock-Riffs, hautnahe Texte mit Reibeisenstimme und Power pur von der Rampe fast bis zum Abwinken.

Aber halt - etwas fehlte noch! Obwohl Toni mit Konzertende die Weihnachtssaison 2007 für beendet erklärte, stand der eigentliche Höhepunkt des Abends noch aus. Diesen fiedelte Joro gefühlvoll als Solist ein:
„Oh du fröhliche“ nur von der Violine. Das erlebten viele in der Rockergemeinde so sicher zum ersten Mal, erst recht, als Hans als zweiter Geiger die Bühne betrat und der Saal erst zögernd, dann aber immer lauter mitsingend, die Melodie aufnahm. Man hätte die Augen schließen und sich in ein Kircheninneres denken können. Zwei Geigenvirtuosen solo machten es möglich: Klasse, meine Herren !!!

Mein ganz persönlicher Höhepunkt aber war letztlich der „Little Drummer Boy" - diese amerikanische Weise hatte es mir schon immer angetan! Die beiden Geigen (plus Toni an der Trommel im Hintergrund) über dem sich langsam steigernden pulsierend magischen Rhythmus - das hatte was Aufrüttelndes, ja Majestätisches!

Nach Ende dieser reichlichen zwei Stunden blieb da nur noch Staunen und Freude darüber,
dieses Konzert-Highlight miterlebt zu haben.


Original-Singles „Little Drummer Boy” Harry Simone Chorale:
Links das Amerikanische Original (Erstveröffentlichung 1958), rechts die Deutsche Ausgabe

Nach meinen bescheidenen Eindruck hat vor allem CITY diese Kollaboration richtig gut getan:

Der perfekte Konzertablauf war unterbrochen, Technikmacken wurden belächelt, Toni war sichtlich bestens gelaunt, nirgends war eine Gummipalme zu entdecken (stattdessen ein Transparent für HANS) und - welch Wunder - Klaus hatte ausnahmsweise mal nicht Geburtstag!

Na also, geht doch und weiter so 2008  -  Juten Rutsch allerseits!


Bericht von Dieter aus Kloster Lehnin, Dezember 2007

CITY & "Hans die Geige"
Kulturbrauerei Berlin -  27. Dezember 2007

Das lange Warten seit Strehla hatte endlich ein Ende und die Jungs präsentierten uns ihr Weihnachtskonzert. Als besonderer Gast war diesmal Hans die Geige mit dabei. Die beiden besten Rockgeiger der DDR zusammen auf einer Bühne zu erleben weckte schon Interesse und ich muss sagen das klappte ganz gut. Also machten Simone und ich uns nach Weihnachten auf den Weg ins Kesselhaus der Kulturbrauerei in Berlin.

Dort angekommen wurden wir von Conny und Semmel begrüßt. Der Saal ist eine alte Betriebshalle der Brauerei und übte einen gewissen Charme aus. Dort trafen wir dann auf viele Freunde und Grenzenlose. So verging die Zeit bis zum Konzertbeginn wie im Flug.

Das Konzert war ganz toll und auch die eingebauten Weihnachtslieder kamen gut an, das Publikum ging voll mit. Tonis Auftritt mit der Trommel bei dem
"Little Drummer Boy" war einfach nur geil.

Was mich an diesem Abend besonders erfreute, war das wir diesmal nicht Klaus Geburtstag feiern mussten und auch Toni’s Luftballonnummer ausblieb. Es war alles in allem ein gelungenes Rockkonzert der Jungs und aus jeder CITY-Periode war etwas dabei.

Zum Schluss kam dann die Gruppe zusammen mit Hans die Geige vor die Bühne und erfüllte Autogrammwünsche und man konnte noch das eine oder andere Wort wechseln. Alles in allem ein toller Abschluss des Jahres 2007.

Voller Vorfreude auf das nächste Jahr
machten wir und auf den Heimweg.

Wir freuen uns schon auf Landsberg und
hoffen auch dort wieder viele GRENZENLOSE
und Freunde der Gruppe zu treffen.



FOTOS von Dieter


Bericht von Susanne aus Witten, Oktober 2007

CITY im Rosenhof Osnabrück

12. Oktober 2007

Mein absolut schönstes Geburtstagsgeschenk in diesem Jahr: Meine Freundin Kerstin überraschte mich mit einem Gutschein für einen Ausflug nach Osnabrück und für den Abend dieses Tages war ein CITY-Konzert im Rosenhof, Osnabrück angesagt - Hurra ....

Jubelnd und voller Vorfreude erzählte ich Heike am Telefon davon. Logo, dass sie nicht widerstehen konnte und so sagte sie sich für ein „Wochenende im Westen“ an. Kurz vor unserem großen „Mädelstag“ wurde es dann dramatisch: die Lokführer der Bundesbahn streikten mal wieder. Für Kerstin und mich kein Thema - Osnabrück war ja fast ein Heimspiel für uns - wir fuhren einfach mit dem Auto. Aber Heike, die aus dem fernen Fürstenwalde anreisen wollte, hatte da schon mehr Probleme.

Na ja, immer getreu dem Motto „geht nicht - gibt’s nicht“ suchte und bekam sie bereits am Vorabend Asyl in Berlin. Die Weiterreise bis Osnabrück verlief dann, bis auf kleinere Verspätungen, unproblematisch und sorgenfrei. Mittags vor dem Hauptbahnhof, konnten wir uns endlich in die Arme fallen. Nun gab’s aber erst mal den mittlerweile obligatorischen Begrüßungs-Pikkolo und auch hier getreu unserem gelebten Motto: „nicht lang schnacken, Kopf in Nacken“ ließen wir es uns schmecken.

Nach Sightseeing in Osnabrück (nette Stadt übrigens), Nahrungsaufnahme und dringend erforderlichem starken Kaffee ging’s dann zum „Rosenhof“. Der „Rosenhof“ ist ein Kino aus den 50er Jahren und wurde zum Veranstaltungsort mit nostalgischem Flair umgebaut.

Vor dem Kino stand bereits Hanne, einer unserer Lieblingstechniker, und das Hallo war (wie immer) laut und fröhlich. Nach pünktlichem Einlass nahmen wir als Erstes unseren Stammplatz mitten vor der Bühne ein und dann wurde erst einmal Zicke begrüßt. Den neuen CITY-Schlips um den Hals gebunden, sahen wir uns in dem spärlich besuchten alten Kino um. Wirklich ein schönes Ambiente, aber warum waren denn nicht mehr Konzertbesucher hier? Plötzlich wieder jubelnde, herzliche Wiedersehensfreude - Henk und Freunde, unsere holländischen Freunde und CITY-Fans waren angekommen. Was für eine Überraschung ...

Die Wartezeit auf CITY nutzen wir, um die ein oder andere Zigarette zu rauchen - dies aber draußen vor dem „Rosenhof“, denn in Niedersachsen gilt das Rauchverbot schon - als ein aufgeregtes Raunen und Wispern durch die rauchende und qualmende Menge ging: Mitten durch den Kinoeingang, unter lautem Hallo, marschierten die CITY-Männer, bereits im Bühnenoutfit, hinaus auf die Straße.
Urigerweise war der Bühneneingang des alten Kinos nur von der Straße aus zu erreichen. Heike und ich wurden von den CITY-Jungs nett begrüßt, was uns natürlich sehr freute. Nun wurde es aber Zeit unseren Platz vor der Bühne wieder einzunehmen, was bei den schwachen Besucherzahlen in Osnabrück wahrlich nicht schwierig war.

Das Konzert war wie immer toll.
 Wenn auch nicht so viele Besucher im „Rosenhof“ waren,
 so machten die anwesenden Niedersachsen tüchtig Stimmung, aber allen voran feierten unsere holländischen Freunde
am lautesten und lustigsten.

Leider war alles viel zu schnell vorbei.
Nach Autogrammstunde und noch ein bisschen quatschen hinterher, ging’s dann zurück ins Ruhrgebiet.
An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an Kerstin,
 die uns mitten in der Nacht so souverän nach Hause fuhr.

Heike und ich machten uns noch ein schönes Wochenende in meiner Heimatstadt und Kerstin ist jetzt auch zum CITY-Fan geworden. In Osnabrück hat sie CITY das erste Mal LIVE erlebt - es wird garantiert nicht das letzte Mal bleiben!

KONZERTFOTOS vom Rosenhof, Osnabrück


Bericht von Lutz aus Demmin

CITY in Sassnitz auf Rügen
7. Juli 2007

"Bilder sagen mehr als Worte"


Bericht von Hartmut aus Elsterwerda, März 2007

CITY wird 35
Berlin - Klub ABC Rocks
 

Dieser Dienstag (20.03.2007) in Berlin ist kühl und ich bin schon mal froh, dass es nicht regnet. Dafür erwarten mich in Köpenick Baustellen und natürlich der Großstadtstau - Rush Hour. Dank GPS finde ich ziemlich unkompliziert den Klub ABC-Rocks, der versteckt am Stadtrand liegt. Hier gab CITY vor genau 35 Jahren ihr erstes Konzert und hier treffen sich Freunde und Fans der Band, um diesen Anlass gebührend zu feiern. Ich selbst habe diese Möglichkeit der Bekanntschaft mit Heike vom CITY Fanclub GRENZENLOS zu verdanken.

Und ich lerne endlich Peter von www.ostmusik.de persönlich kennen. Wir alle sind ziemlich neugierig und gespannt. Medienvertreter (wichtige und unwichtige) laufen geschäftig umher. Auf der Bühne die Technik und im Hintergrund ein überdimensionaler Hinweis auf die demnächst erscheinende neue CITY-Scheibe
"YEAH! YEAH! YEAH!" in Anlehnung an ein Ulbricht-Zitat und natürlich als Huldigung an die Anfangszeit der Beatmusik.

Das von allen erwartete Kurzkonzert beginnt mit einem Kracher im doppelten Sinne:

Der allererste Sänger der Band, Frank Pfeiffer, beginnt das Konzert mit einer Reminiszenz an die Anfangsjahre - "Keep on running" ein Oldie der Spencer Davis Group und im Duett mit Toni Krahl "Sex Machine" von James Brown. Der Saal kocht aus dem Stand!

Was dann folgt ist eine gelungene Mixtur aus altbekannten Songs, wie z. B. "Amerika" und einigen Nummern aus der neuen CD. Mir bleiben besonders "Sommerherzen" und "Vater glaubte" wie von selbst im Ohr kleben. Die neuen Songs klingen knackig und frech, so wie man es von CITY und von Toni im Besonderen gewöhnt ist. "Vater glaubte", ein Cover von Zoran / Presser aus Ungarn, hat das Zeug zu einem Riesenhit. Dieser und andere Titel machen neugierig auf die neue CD.

Aber auch beim 35. Geburtstag geht nichts ohne den Klassiker schlechthin:
"Am Fenster". Dieser Kultsong hat nichts von seiner Faszination eingebüßt! Die anwesenden Fans feiern ihn und die neuen Songs gleichermaßen. Im Publikum kann ich Claudius Dreilich und Bernd Römer erkennen. Aber auch Dieter „Maschine“ Birr und Uwe Haßbecker & Ritchie Barton, die beiden Silly-Leute gehören zu den Gratulanten. Sebastian Krumbiegel von den Prinzen mimt den Laudator.

Im Anschluss kommen die Gratulanten auf die Bühne:

Die BMG ist vertreten, ein ehemaliger Professor von Fritz und mit einem gesonderten musikalischen Ständchen die Gruppe, die ich noch immer KARAT nenne. Show kann man das alles nicht nennen, doch ein einmaliges Ereignis können alle Anwesenden in diesen Stunden erleben.

Der Abend klingt so aus, wie viele dieser Art: Lange und herzliche Gespräche über CITY, zur Musik im Allgemeinen und zu dieser aus dem "Osten" im Besonderen. Wir reden über Vergangenes und schmieden gemeinsam die nächsten Zukunftspläne. Für mich selbst nehme ich viele interessante Eindrücke und natürlich Autogramme auf meine Konzertfotos aus dem Jahre 1978 mit nach Hause - das Staunen von Joro und Toni bleibt mir ebenso unvergessen wie die Freundlichkeit der Gastgeber und das Wissen, neue Freunde getroffen zu haben.

Gruß an die GRENZENLOSEN


Bericht von Peter, www.ostmusik.de, März 2007

CITY in Berlin
20. März 2007
35 Jahre - Die Feier

Dienstagabend - ABC Rocks Berlin. Ich bin gern der Einladung des CITY Fanclubs GRENZENLOS zur Geburtstagsparty von 35 JAHRE CITY gefolgt. An dieser Stelle gleich ein Riesendankeschön an Heike, die an mich in diesem Zusammenhang gedacht hat. Auch freue ich mich bei dieser Gelegenheit Hartmut kennen zu lernen, welcher schon länger Stammhörer meiner Radiosendung bei rockradio.de ist.

Unter den Besuchern sind Medienvertreter von Funk und Fernsehen, befreundete Musiker von Karat, Silly, Puhdys und Prinzen. Eine erwartungsvolle Spannung liegt über dem Raum, zumal auf der Bühne das Instrumentarium von CITY auf den Einsatz wartet.

Bald geht es dann los. Sebastian Krumbiegel von den Prinzen spricht die einleitenden Worte. Erinnert an seine ersten Begegnungen, würdigt das Schaffen der Band und peitscht mit seinen Worten CITY endlich auf die Bühne. Es geht krachend los ... die ersten zwei Titel erinnern an die Anfangszeit, als CITY noch fremdes Material in ihrer eigenen Art interpretierte. Hmmm ... da lässt sich schon jetzt einiges auf das große Jubiläumskonzert am 30. März im Berliner Tempodrom schließen. Schnell ist der Funke auf das Publikum übergesprungen. Nach zwei weiteren eigenen und älteren Titeln dann ein Song vom neuen Album -
"Sommerherzen". Lyrisch, melodiös - klasse Text, ein sofort ins Ohr gehender Titel.

Absoluter Kracher für mich ist ein ebenfalls neues Lied:
"Vater glaubte". Als Ballade beginnend mit rockiger Steigerung und folkloristischen Einschlag. Ein Knaller, den sich die Jungs von CITY auf der Grundlage eines ungarischen Titels da zusammen gebastelt haben. Wahnsinn !!!

Was mir im Zusammenhang dieses Konzertes auch auffiel, ist der unübersehbare Spaß den die Musiker während des Auftritts selbst hatten. Da ist Feuer, Lebenslust und zugleich Publikumsverbundenheit zu spüren. Gerade letzteres kam ehrlich und überzeugend herüber.

Unter den vielen Gratulanten betraten nach dem Auftritt u. a. Ritchie Barton von Silly und die Karat-Leute die Bühne. Letztere gaben dann noch ein ganz spezielles Ständchen für die Geburtstagsband zum Besten. Alles in allem ein würdiges Umfeld für die Band an diesem Tag und ich bin froh dass ich dabei sein durfte.

Danke !


FANBERICHTE