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BANDCHRONIK


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*   Fritz Puppel in Sprottau, (heute) Polen

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*   Georgi Gogow in Momtschilgrad, Bulgarien

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*   Toni Krahl in Berlin

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*   Klaus Selmke in Berlin

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*   Manfred Hennig in Jüterbog


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Bereits im September 1971 beschließen Fritz Puppel [g] und der damalige Musikredakteur Klaus Selmke [dr] zusammen Musik zu machen und so gründen sie eine Band. Der Name: CITY BAND BERLIN entsteht etwas später bei gemeinsamen Diskussionen.

Mit dabei sind die Musiker: Ingo Doering [b], Klaus Witte [key] und Frank Pfeifer [voc]. Geprobt wird seit 1971 im Probenstudio der Volksbühne am Marx-Engels-Platz, später dann im Köpenicker ABC (Artur-Becker-Club).

Am 3. Februar erster öffentlicher Auftritt im ABC, umsonst übrigens, um die Probenmiete abzuarbeiten. Zu dieser Zeit covert die Band noch bekannte Rockstandards (Jimi Hendrix, Santana, Beatles, Deep Purple, Rolling Stones u. a.).

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Das erste "richtige" Konzert der CITY Band Berlin findet im sächsischen Döbeln statt.

Die späteren CITY-Musiker Emil Bogdanow (Prinzip II) und
GEORGI (Joro) GOGOW (Nomen est omen), in Ost-Berlin lebende Bulgaren, lernen sich im Frühjahr bei einem Freiluftkonzert verschiedener Bands kennen und freunden sich an.

Toni Krahl schließt sich als Sänger der
COLLEGE FORMATION BERLIN an.

Im Herbst dieses Jahres: auf Wunsch von Fritz Puppel und Klaus Selmke verlassen Doering, Witte und Pfeifer die CITY Band Berlin.

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Aus CITY Band Berlin wird CITY Rockband mit neuer Besetzung: Fritz Puppel [g], Klaus Selmke [dr], Emil Bogdanow [voc] und Georgi Gogow [b,v]. Kurzzeitig gehören Andreas Piper [key, fl] und Gudrun Bartels [voc] der Band an. Als Probenraum wird der Jugendclub "Julian Grimeau" in der Adlershofer Dörpfeldstraße genutzt.

Traudl Bröckl, spätere Ehefrau von Joro, wird die erste CITY-Managerin (Org.-Leitererin).

Der spätere Hit
„Am Fenster“ entsteht bei Bandproben aus einer Improvisation heraus. Der Text stammt aus einem Gedichtband von Hildegard Maria RAUCHFUß ("Versuch es mit der kleinen Liebe" von 1970). Sein spezifisches Flair erhält "Am Fenster" erst durch das Geigenspiel Gogows. Zu diesem Zeitpunkt stellt sich für die Band überraschend heraus, dass Joro die Violine virtuos zu spielen weiß. Eigentlich spielt er den Bass und muss erst überredet werden, wieder zur Violine zu greifen. Bei Konzerten wird das Stück „Am Fenster“ begeistert gefeiert, im Rundfunk jedoch (noch) nicht gespielt.

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Die erste Single „Die Frau des Seiltänzers / Der Spatz“ mit Emil Bogdanow als Sänger erscheint bei
AMIGA

Emil Bogdanow erhält die Einberufung zur Armee der bulgarischen Volksrepublik, verlässt aus diesem Grund im März klammheimlich die DDR und flüchtet illegal über Jugoslawien und Italien nach Schweden, wo er bis heute lebt. Von Fritz, Klaus und Joro wird nun ein neuer Sänger gesucht und in TONI KRAHL (College Formation Berlin), bekannt als „James Brown der DDR“, gefunden. Bereits in den ersten drei Probentagen entsteht der Titel "Es ist unheimlich heiß".

Im Mai dieses Jahres wird aus CITY Rockband schlicht
CITY.

Rundfunkpremiere für am
„Am Fenster“: Der Musikjournalist / Redakteur Wolfgang Martin ("
STIMME DER DDR") hört und sieht CITY beim Konzert im Kino "Colosseum" in der Schönhauser Allee und ist begeistert. Er bekommt von CITY ein 7-Minuten-Tape und sorgt dafür, dass "Am Fenster" erstmals im Juli 1975 in der Radiosendung "Notenbude" gespielt wird. Anschließend wird der Song zum Selbstläufer.

Erster Fernsehauftritt in der ehemaligen DDR mit dem Titel
"Es ist unheimlich heiß".

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CITY veröffentlicht die zweite Single: „Der Tätowierte / Es ist unheimlich heiß“, diesmal mit Toni Krahl als Sänger. Die A-Seite erreicht Platz 33 der Jahreshitparade (DDR).

Ein großer Achtungserfolg für CITY ist im September der Sieg bei der Musikauktion in Cottbus.

Konzerte in Bulgarien und Auftritt im bulgarischen Fernsehen.

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Der westdeutsche Musikpromoter Peter Schimmelpfennig hört "Am Fenster" erstmals auf "Stimme der DDR" beim Befahren der Transitautobahn. Er ist sofort davon überzeugt: "Dies ist ein Hit!" Auf das besondere Potential dieses Titels musste das Label AMIGA erst von einem Westdeutschen hingewiesen werden. AMIGA war der Titel zu lang und es war "nicht der richtige Sound".

In diesem Jahr werden in der ehemaligen DDR zwei Singles produziert: (endlich) „Am Fenster / Mein alter Freund“ und „Der King vom Prenzlauer Berg / Traudl“. Bei der späteren BRD-Variante von "TraudEl“ wird der Titel urigerweise mit E geschrieben.

In der JAHRESHITPARADE wird CITY mit zwei Liedern platziert, „Am Fenster“ klettert auf Anhieb auf Platz 2; "Es ist unheimlich heiß" erreicht Platz 42.

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CITY’s erste Westreise - legendäres Gastspiel im Kant-Kino in West-Berlin (drei ausverkaufte Konzerte) mit anschließender Tour durch Westdeutschland. Der Musikkritiker und Rundfunkmoderator Barry Graves schreibt: "Eine gesamtdeutsche Sensation auf Weltniveau ..." und ist sich damit mit dem völlig "enthusiasmiertem" Publikum einig.

Im Dezember dieses Jahres spielt CITY als erste DDR-Band im Rockpalast in Dortmund. Ein weiterer Höhepunkt in der Bandbiografie ist CITY's Auftritt beim "Fest an der Panke" in Berlin-Pankow. Trotz strömenden Regens kommen zehntausend Zuhörer zum "High Noon an der Panke". Im Anschluss wird CITY auch für die Medien richtig interessant.

FOTOS vom Konzert in der Dortmunder Westfalenhalle
am 8. Dezember 1978

In kürzester Zeit wird „Am Fenster“ 120.000 Mal verkauft - in der DDR wird die Single einfach nur in Packpapier gesteckt, weil man mit der Produktion von farbigen Papp-Covern nicht mehr nachkommt. "Am Fenster" wird zum ersten Charthit, den eine DDR-Rockband je landen konnte. Der hypnotisierende Song geht europaweit 10 Millionen Mal über die Ladentische.

In diesem Jahr gibt CITY 230 Konzerte, unter anderem auch in der Sowjetunion, in Luxemburg, in Griechenland und, wie bereits erwähnt, in Westdeutschland.

Promoted wird die Band zu dieser Zeit von Peter Schimmelpfennig, der auch die Puhdys, später noch Karat und VERONIKA FISCHER entdeckt und im Westen vermarktet.

Im April erste Single-Veröffentlichung in der BRD
"Am Fenster / Mein alter Freund" bei Teldec. Anschließend folgt "Der King vom Prenzlauer Berg / Meister aller Klassen".

Nach den diesjährigen Erfolgen kann AMIGA sich endlich zu einer Albumveröffentlichung entscheiden. Diese LP wird kurz und bündig 
„CITY“ genannt und erscheint in einer Ost- und Westausgabe sowie in Griechenland und Korea. Später wird diese LP in Griechenland mit einer „Goldenen Schallplatte“ belohnt - in der BRD ebenfalls, und dies, obwohl Ostverkäufe nicht in die Verkaufsstatistiken für Goldauszeichnungen einberechnet wurden. Bis heute ist nicht klar, ob griechische Gastarbeiter oder westdeutsche Touristen "Am Fenster" aus der Bundesrepublik bis auf den Peloponnes getragen haben. Jedenfalls wird CITY in Athen - als dritte ausländische Rockgruppe überhaupt, nach Pink Floyd und Police - die goldene Schallplatte überreicht.

"Der King vom Prenzlauer Berg“ landet auf Platz 4 und „Traudl“ auf Platz 46 der Jahreswertung der DDR.

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Nach den Erfolgen des Vorjahres finden nun Konzerte, Tourneen, Termine im großen Stil statt.

CITY sind bereits Musiker mit internationalem Ruf und werden pausenlos im Rundfunk gespielt.

AMIGA produziert das zweite CITY-Album: Der
„Der Tätowierte“  welches unter dem Titel „CITY II“ in der BRD erscheint.

Der DEFA-Film "Bis dass der Tod euch scheidet" von Heiner Carow kommt ins Kino. CITY ist dort mit den Titeln
"Am Fenster", "Nachts um halb eins" und "Traudl" zu sehen.

Zwei Platzierungen: Platz 16 und 21 der Jahresauswertung.

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Mit dem amerikanischen Produzent Jack Rieley wird das dritte Album (erstes englischsprachiges Album der DDR) realisiert. Es heißt in der BRD „Dreamland“, weil die DDR aber kein Traumland sein möchte, erscheint das Album bei AMIGA unter dem Namen “Dreamer“. Für dieses Album werden zwei Gastmusiker verpflichtet: Gisberg „Pitti“ Piatkowski und Rüdiger „Ritchie“ Barton. Während der Produktion wechselten die beiden von der Band MAGDEBURG zu CITY.

Mit der
"Dreamer"-LP geht es in diesem Jahr auf Griechenlandtournee. In Athen spielt CITY vor 30.000 Zuhörern im ausverkauften Stadion.

Urheberrechtlicher Disput über die Rechte der Komposition von
„Am Fenster“ zwischen dem in Schweden lebenden Emil Bogdanow und CITY.

CITY gerät zunehmend unter Erfolgsdruck.

In der BRD erscheint die englischsprachige Single-Auskopplung
„Far away / Something to tell you“ und bei AMIGA „Sonnabendmittag / Schalt die Glotze aus“.

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Weitere Singles erscheinen; bei AMIGA „Efkaristo / Abschied“ und bei Pool „Sonnabendmittag / Schalt die Glotze aus“.

In den Wertungen erreicht
„Sonnabendmittag“ Platz 27.

Der Erfolgsdruck und die Differenzen innerhalb der Band führen in diesem Jahr zum unumgänglichen Bruch. Im Dezember findet das letzte gemeinsame Konzert in Suhl statt. Joro und Pitti verlassen CITY. Es werden mehr als 10 Jahre vergehen, ehe Fritz, Klaus, Toni und Joro in der Lage sind diesen Konflikt zu überwinden.

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Joro Gogow und GISBERT PIATKOWSKI präsentieren sich mit ihrer neuen Band NO55.

Beim anschließenden (unerfreulichen) Prozess um den Namen CITY wird Georgi (Joro) Gogow abgewiesen. Fritz, Klaus und Toni, vertreten durch den Berliner Anwalt GREGOR GYSI, dürfen den Bandnamen CITY weiter verwenden.

6. Interpretenwettbewerb der Unterhaltungskunst in Karl-Marx-Stadt im März. Beide Bands (NO55 und CITY) erhalten eine Anerkennungsurkunde.

RITCHIE BARTON wechselt von CITY zur Familie SILLY.

Als neuer vierter Mann bei CITY wird Manfred (Manne) Hennig (ehemals
BABYLON, POND, ELEFANT) als Keyboarder verpflichtet. Der erste große Auftritt in dieser neuen Besetzung, ein Openair im Vergnügungspark in Treptow, dem Plänterwald, vor 10.000 Zuschauern erregt Aufmerksamkeit. CITY's Neueinstieg ist in der Medienlandschaft unüberhörbar geworden.

Auftritt bei "Rock für den Frieden" im Palast der Republik in Berlin.

Kurt Titze wird neuer Manager bei CITY und übt diese Funktion bis 1990 aus.

Die ebenfalls unter der Neubesetzung erschienene AMIGA-Single
„Kontra / Nur Rock’n’ Roll“ behauptet sich auf Platz 19 und 37 der Jahreshitparade.

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Ohne Bass und ohne Haare - mit CITY durch die 80er Jahre“ - radikaler Frisurenwandel bei CITY

In diesem Jahr trifft die Band auf den Texter Werner Karma, der eine ganz neue Qualität in die Texte der DDR-Rockmusik bringt.


Obwohl die Stücke "Unter der Haut", "Sisyphus" und "Kontra" bereits im Rundfunk gespielt werden, war AMIGA noch nicht bereit für eine neue Album-Veröffentlichung. Die LP „Unter der Haut“ erscheint dann aber doch in diesem Jahr und erlangt den dritten Platz als LP des Jahres. Der Titelsong wird als Single ausgekoppelt. Ebenfalls auf der LP ist eine Coverversion des Songs "Sag mir wo die Blumen sind" von PETE SEEGER mit dem deutschen Text von MAX COLPET.

Der DDR-Fernsehfilm "Bastard" mit Henry Hübchen in der Hauptrolle und Filmmusik von CITY wird gesendet.

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Die fünfte LP „Feuer im Eis“ erscheint und erlangt Platz 2 auf der Liste LP des Jahres. Dieses Album markiert den Beginn der Zusammenarbeit mit den Textern Alfred Roesler / Scarlet Kleint. CITY distanziert sich von dem Titelbild des AMIGA-Covers, hält es für verunglückt und versieht jedes Cover, dessen sie habhaft werden können mit einem Aufkleber auf dem das Wort "Behelfsverpackung" steht. Als größter Hit des "Feuer im Eis"-Albums stellt sich "Mir wird kalt dabei" - Telefon - heraus.

In der Jahresauswertung gibt es einige Platzierungen.

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„Feuer im Eis“ erscheint in der BRD. In der DDR: drei Jahresplatzierungen für die Songs: „Mir wird kalt dabei“(9), „Neongott“ (14) und „Schattenbild“ (34).

Auftritte von CITY an der Trasse bei Orenburg im Ural.

Auf der
ROCKHAUS LP und gleichnamigen Single-Auskopplung "Alles klar?" singt Toni Krahl als Gastsänger mit MIKE KILIAN.

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Die GITARREROS werden ins Leben gerufen, als eine Art Supergroup des Ostens. Anfangs für ein Konzert innerhalb der Veranstaltung "Rock für den Frieden" angedacht, werden die Aktivitäten der Gitarreros, zur Freude der Protagonisten und des Publikums, auf zwei Tourneen ausgeweitet. Mit dabei waren Musiker von: CITY (Toni Krahl), Rockhaus, KARAT, SILLY, PANKOW, STERN MEISSEN u. A. Die  Gitarreros spielen gemeinsam jeweils internationale und Hits der eigenen Band vor ausverkauften Hallen.

Unter der Leitung von Tom Cunningham beginnt die Produktion des Albums "Casablanca". Die Texte schreiben Scarlet Kleint und Alfred Roesler (unter den Pseudonymen: Titti Flanell und Kuno Kleinfeldt). Der Schauspieler HENRY HÜBCHEN zeichnet sich als Co-Autor für die Titel "Gute Gründe" und "Casablanca" verantwortlich.

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Im Mai erscheint das sechste, hochgelobte Album „Casablanca“, eine zeitgemäße Produktion mit Texten, die so im Deutsch-/Ostrock noch nie gehört wurden. Wegen seiner Texte, die dem Volksempfinden entsprechen, löst "Casablanca" heftige Diskussionen aus. Dieses legendäre Album nimmt mit Songs wie "Halb und Halb" oder "Wand an Wand" die Depression und den Frust der DDR-Bevölkerung vorweg, die zwei Jahre später die Wende herbeiführen sollen. Das Album kommt auf den Index. Rundfunk und Fernsehen der DDR boykottieren vier der neun Titel, der Schallplattenhandel einiger Berliner Bezirke storniert die Bestellungen.

In der BRD erscheint das Werk unter dem Namen
"Casablanca ... oder gute Gründe".

Start einer mehrere Monate dauernden LIVE-Tournee mit über 70 Konzerten in allen Bezirken der damaligen DDR.

Am 21. Juli 1987 veröffentlicht die "Junge Welt" unter dem Titel "Der passenden Rock oder: Was mir unter die Haut geht" ein aufsehenerregendes und vieldiskutiertes Gespräch mit CITY-Sänger Toni Krahl. Er sagt darin: "Es kann für mich nicht darum gehen, in der Kunst ein Problem mit ja oder nein, richtig oder falsch zu beantworten, sondern ein bisschen wacher zu machen für den allmählichen Wandel moralischer Haltungen, die letztlich mit unserem Land und seinem System zu tun haben. Was gesellschaftlich Großes hat doch nicht automatisch zur Folge, dass sofort auch im Alltag alle groß sind. Da geht doch nichts geradlinig. Bei keinem von uns."

Für über 250.000 verkaufte Tonträger erhält die LP
"CITY" eine "Goldene Schallplatte" von der Hamburger Plattenfirma
TELDEC.

In der Jahreswertung erreichen die Stücke
„Casablanca“ Platz 1 und „Pfefferminzhimmel“ Platz 21. „Casablanca“ wird LP des Jahres. Auch „Am Fenster“ schafft es erneut auf Single, zusammen mit „Hiroshima“ von den
PUHDYS.

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CITY erhält  im März die „GOLDENE AMIGA“ für das „Casablanca“-Album.

Bei einem von 180.000 Menschen besuchten Open-Air (Friedenskonzert der FDJ) in Berlin-Weißensee wird CITY von damaligen Partei-Funktionären aufgefordert, den Song "Halb und halb" nicht zu spielen. Aus diesem Grund wird der Liedtext von Toni Krahl aufgesagt: "... Im halben Land und der zerschnittenen Stadt ...". In dieser gesprochenen Form und mit dem Lied "Berlin" ergänzend, erzielt der Text eine doppelte Wirkung und war durchaus als Programmhöhepunkt zu sehen.

Alle DDR-Bands, die bei dem dreitägigem Friedenskonzert neben internationalen Stars spielten wurden vom Publikum nicht gerne gesehen und ausgebuht. CITY kann sich als einzige DDR-Band durchsetzen und überzeugen.

Weitere Konzerte: u. a. Midtfyns-Festival in Dänemark, Benefizkonzert für den Wiederaufbau der "Neuen Synagoge Berlin". Toni Krahl wird Initiator "Rock für Armenien" in Schwerin und Halle-Neustadt und ab Ende diesen Jahres "Vorsitzender der Sektion Rockmusik beim Komitee für Unterhaltungskunst".

Das Konzept der späteren Veröffentlichung
"Keine Angst" wird von AMIGA abgelehnt - mit der Begründung, dass "dies eine Platte für die Periode nach der Stagnation" sei.

In der Jahresplatzierung gelangt
„Wand an Wand“ auf Platz 13.

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Im September dieses Jahres treffen sich zahlreiche Musiker der DDR im Klubhaus „Maxim Gorki“ in Berlin Weißensee und verabschieden die „RESOLUTION der Rockmusiker und Liedermacher für Demo-kratisierung der DDR-Gesellschaft“, die Veränderungen im Staate forderte. Zu den Erstunterzeichnern gehören u. a.: Toni Krahl, TAMARA DANZGERHARD SCHÖNEANDRE HERZBERG, Jürgen Eger.

Die "Resolution" wird fortan von Toni bei jedem Konzert verlesen - auch wenn es deshalb Ärger gibt.

Konzertreihe bei der Bundeswehr der BRD. Am 15.10. "Konzert gegen Gewalt" in der Ost-Berliner Erlöserkirche (gegen die Übergriffe der Sicherheitskräfte bei den Demonstrationen am 7. und 8. Oktober dieses Jahres) und am 25.10. Konzert "Hierbleiber für Hierbleiber" im Haus der jungen Talente in Berlin.

CITY schreibt die Filmmusik für die BRD Krimi-Komödie „Fifty-Fifty“.

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Klaus und Manne verlassen die Band. CITY ist zu einem "2-Mann-Unternehmen" geworden und besteht aus Fritz Puppel und Toni Krahl.

Fritz und Toni gründen K&P Music, die erste unabhängige Plattenfirma der DDR (später wird K&P Music unter BMG angesiedelt). Studioaufnahmen in Osnabrück für das geplante Album laufen an. Dies ist die erste eigene Produktion von CITY, die sie auf eigenes Risiko unternehmen.

Toni Krahl wird Vorsitzender des Verbandes Musik-Szene e.V.

Am ersten Jahrestag des Mauerfalls erscheint das neue CITY-Album
„Keine Angst“ (erstmalig als CD), mit den Gastmusikern:
INGO POLITZ [dr], PETER RASYM [B] und Manne Hennig. "Keine Angst" war die erste Scheibe, mit der sich eine Ostband nach der Wende zu Wort meldete. Der Titel soll signalisieren: Wir machen weiter! Auf "Keine Angst" gibt es eine Version des alten Hendrix-Titels "Hey Joe" - "Der alte Klempner".

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Die Band tourt mit den Gastmusikern: Ingo Politz, Peter Rasym und abwechselnd Ritchie Barton [Silly] und RAINER KIRCHMANN [Pankow]) weiter - in einer Zeit, in der Ostrock kaum gefragt ist. Die Resonanz auf 50 Konzerte der "Keine Angst"-Tour erstaunte positiv - vielleicht weil CITY zu dieser Zeit als einzige Ostrockband noch tourt.

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JUBILÄUM: 20 Jahre CITY
Dieser Moment scheint die rechte Zeit zu sein, die Band in ihrer ursprünglichen Besetzung wiederauferstehen zu lassen. So fanden Klaus und Joro zur Band zurück. Konzerttätigkeiten setzen wieder verstärkt ein.

Im Frühjahr geht es für Fritz, Toni und Joro nach Landskrona (Schweden) zu einem Besuch bei Emil Bogdanow. Bei diesem Besuch entsteht der Titel
"Lass mich in deine Träume".

„The Best of CITY“ erscheint als erstes reguläres Best-of-Album. Bis Anfang 1997 verkauft sich diese Platte rund 130.000 Mal - und dass ohne spektakuläre Promotion-Aktionen und Marketing-Kampagnen.

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Wechselnde Keyboarder begleiten CITY auf Tour: Rainer Kirchmann, Ritchie Barton und Wolfram Wahner, da Manne (noch) nicht wieder einsteigen will. In den Medien ist es ruhig um CITY geworden, CITY selbst ist es aber keinesfalls. Der Erfolg des Revivals zeichnet sich bereits ab. Man tourt man quer durch die Republik.

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Einige CITY-Cover-Versionen erscheinen auf dem Musikmarkt, so z. B. „Der King vom Prenzlauer Berg“ von der Punkband „Dauerlutscher“ sowie eine gelungene Version von „Am Fenster“ von der englischen Folk-Band „The Dostoyevskys“.

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Manne und seine Keyboards kehren zur Band zurück - CITY’s Best-of-best-Besetzung ist endlich wieder komplett! Damit ist die Basis geschaffen weiterzudenken, neue Songs zu schreiben, neue Pläne zu machen.

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In der BMG-CD-Serie „Golden Stars“ erscheint eine CITY-Kompilation.

CITY sind wieder Gast im Rockpalast, diesmal zum Deutschrockfestival auf der Berliner Waldbühne. Mit dabei sind noch: Die Zöllner, Karat, EXTRABREIT, Puhdys, Selig, DIE PRINZEN und Stern Combo Meißen.

FOTOS vom Konzert auf der Berliner Waldbühne
am 16. Mai 1996

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JUBILÄUM: 25 Jahre CITY - ein Vierteljahrhundert CITY

CITY erhält Platin für das Album
„CITY“ für 500.000 verkaufte Tonträger. Die festliche Übergabe findet bei Veranstaltung „50 Jahre AMIGA“ statt. Die Laudatio hält die Schauspielerin
ANGELICA DOMRÖSE.

Die
„CITY Platin Edition“ erscheint in den Plattenläden, ebenso wird das neue Album „Rauchzeichen“ veröffentlicht. In diesem Jubiläumsjahr werden alle Alben aus dem Backkatalog, die bisher nicht auf CD erschienen waren, neu veröffentlicht und auf die silbernen Scheiben gepresst.

Die Biografie „CITY: Am Fenster - die Band, die Songs, die Story“ (Autor Thomas Otto) erscheint im Verlag "Schwarzkopf und Schwarzkopf" und wird von CITY auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt.

Zusammen mit den Gastmusikern Rüdiger (Ritchie) Barton und UWE HASSBECKER geht CITY auf die Tournee "Tour d'amour".

"Das Leben ist Veränderung" - Der Wilde Garten, ein Projekt von Joro Gogow entsteht. Der Name ist Programm. Vor 5.000 Festivalbesuchern wird das Debütalbum "Grönland - Hawaii" im fränkischen Kloster Banz bei "Songs an einem Sommerabend" präsentiert.

Unterzeichnung der "Erfurter Erklärung" durch Toni Kahl - Aufruf zu einem Bündnis für soziale Demokratie und politschem Wechsel.

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„Nur das Beste“ - ein weiteres Best-of-Album erscheint unter dem Label von BMG.

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JUBILÄUM: 30 Jahre CITY
Im April fanden zwei Jubiläumskonzerte im Berliner Tempodrom statt. Geplant war nur ein Konzert, da dieses schnell ausverkauft war, spielte die Band ein weiteres ausverkauftes Konzert. In Folge (im Oktober) die Veröffentlichung der ersten CITY-DVD „Live aus Berlin“. Diese DVD erhielt in der Presse die besten Kritiken. Neben dem hervorragenden Sound, der genialen Zusammenstellung von Archiv- und aktuellem Material, wird der Konzertblock mit den jungen Streichern, die CITY bei dieser Show unterstützen, besonders hervorgehoben.

CITY's neuntes Album
"Am Fenster 2" erscheint im April dieses Jahres. Dieses Album beginnt mit der Textzeile, mit der "Am Fenster" endet: "Flieg ich durch die Welt ..." und damit hat CITY wieder einen richtigen Ohrwurm geschaffen. Bei "Wege" zeigen CITY, dass sie viele Disziplinen beherrschen. Der Song stammt von der befreundeten Berliner Hip-Hop-Formation "Das Department".

Das
„Best-of-CITY“-Album erlangt im März Gold für 250.000 verkaufte Tonträger.

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Gemeinsame Weihnachtstournee mit KEIMZEIT und Veröffentlichung der Split-CD „Das Weihnachtsfest der Rockmusik“. CITY und Keimzeit steuern neben dem bekannten Material, auch zwei gemeinsame Songs bei.

2003 sieht man CITY auf ziemlich allen TV-Kanälen, angefangen bei den öffentlich / rechtlichen Sendern bis hin zu SAT 1 und RTL. Die alten Bundesländer freuen sich, CITY in großen und vor allem ausverkauften Konzerthallen zu erleben.

Eine 3er-CD-Box „
Der King vom Prenzlauer Berg“ kommt auf den Musikmarkt, bestehend aus den Alben: „Casablanca“, „Keine Angst“ und „Rauchzeichen“, mit jeweils zusätzlichen Bonus-Tracks.

Anfang diesen Jahres haben sich die "Ur-Gärtner" des Projektes Der Wilde Garten, Georgi Gogow und Manfred Hennig sowie Matthias (Felix) Lauschus (die Zöllner, Dirk Michaelis) mit dem Pianisten Stefan Kling (L'árt de passage) und dem Chansonnier Matthias Freihof neu formiert. Mit Werner Karma hat auch einer der profiliertesten Textdichter aus Deutschland in dem Wilden Garten neue Wurzeln geschlagen.

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Das provokante neue Album „Silberstreif am Horizont“ wird im September veröffentlicht (gerade mal zwei Jahre nach dem letzten Studioalbum!). In ihren Songs weinen die fünf Musiker der DDR keine Träne nach - ein besseres Land wollen sie aber immer noch! "Silberstreif am Horizont" ist ein provozierendes und offensives Album, in dem CITY auch unbequeme Themen aufgreift. In einer Special-Edition enthält das Album neben der CD auch eine LIVE-DVD, aufgenommen im Berliner Friedrichstadtpalast.

 FOTOS vom Konzert im Friedrichstadtpalast
am 26. April 2004 - zusammen mit dem Schülerchor
des Hans- und Hilde Coppi Gymnasiums, Berlin Lichtenberg

Bei der ZDF-Sendung „50 Jahre Rock“, moderiert von Thomas Gottschalk, fehlt CITY nicht, ebenso wie bei den „Rock-Giganten / Rockballaden“ ausgestrahlt von PRO7.

„CITY – Best of / Meister aller Klassen“ wird in der ZOUNDS-Reihe veröffentlicht.

Auch dieses Jahr endet mit einer weihnachtlichen Tournee - zusammen mit der Band Keimzeit.

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In der Kino-Komödie „Max und Moritz reloaded“ spielt Toni Krahl neben SEBASTIAN KRUMBIEGEL (Prinzen) und KATY KARRENBAUER eine Hauptrolle. Der Film kommt zu den Berliner Filmfestspielen 2005 in die Kinos. Zwei CITY-Songs sind in diesem Kino-Film (auf DVD erhältlich) zu hören. Ein gleichnamiger Soundtrack kommt ebenfalls auf den Markt.

Die
„Best of CITY“-CD erscheint in einer neuen Auflage - als goldene Schallplatte.

SILLYy geht im Herbst mit verschiedenen Gastmusikern aus Ost (Toni Krahl, Anna R. von ROSENSTOLZ, IC FALKENBERG) und West (JOACHIM WITT, Katy Karrenbauer, ANJA KRABBE) auf die Tournee „SILLY und Gäste“. Toni Krahl übernimmt Gesangsparts; „Tamara“ von CITY und auch Lieder der verstorbenen Tamara Danz.

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Teilnahme bei der „East-Rock-Symphony“ auf dem Berliner Gendarmenmarkt. Die Musikszene Ost (Puhdys, K.., DIRK MICHAELIS, DIRK ZÖLLNER u. a.) gibt hier im Juli ein unvergessliches Konzert. 7.000 Fans sind gekommen, um das Gipfeltreffen der Stars mitzuerleben.

FOTOS von der East Rock Symphonie
am 10. Juli 2006

Der Song "Am Fenster" wird von ZDF-Zuschauern bei der Kür "die 100 wichtigsten Lieder der Deutschen" auf Platz 7 gewählt.

Die Aufnahmen für das 2007 erscheinende elfte Album beginnen.

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JUBILÄUM: 35 Jahre CITY
CITY geht auf große Jubiläumstournee und feiert im März mit Wegbegleitern, Freunden und Presse den 35. Bandgeburtstag mit einer tollen Privatparty im ABC Rocks in Berlin Köpenick.

ABC ROCKS und FOTOS vom Konzert und den Gratulanten
und ein VIDEO vom 20. März 2007

Im März erscheint die CD „YEAH! YEAH! YEAH!“ und zur Leipziger Buchmesse das gleichnamige Buch, geschrieben von den Autoren: Christian Hentschel und Peter Matzke. Auch diese CD-Veröffentlichung gibt es als „Limited Editon“ incl. einer Bonus-CD mit fünf bislang unveröffentlichten LIVE-Songs.

Am 30.03. findet im Tempodrom, Berlin das große Jubiläumskonzert der Band statt. Überraschungsgast des Abends ist Frank Pfeiffer, der erste Sänger der CITY Band Berlin.

FOTOS vom Jubiläumskonzert im Tempodrom, Berlin,
auch auf: BERLIN4fun, MIX1 und BERLINonline
vom 30. März 2007

Am 19. September wird CITY der Medienpreis "GOLDENE HENNE" in der gleichnamigen Show des MDR verliehen.
 
 Im Oktober erscheint ein Re-Release der
„Best of CITY“-CD.
 
 Etliche Fernsehauftritte gibt es in diesem Jahr zu verzeichnen: "MDR Riverboat", "NDR Aktuelle Schaubude", "ZDF Volle Kanne", "MDR Hitsommernacht", "MDR Mittagsmagazin", "ZDF Fernsehgarten", "MDR Die goldene Henne", "MDR Ostrockabend" mit einem CITY-Spezial, "ARD Jose Carreras Gala 2007" und "MDR Schlager des Jahres" etc.
 
 CITY beendet dieses energiegeladene Jubiläumsjahr mit fünf Weihnachtskonzerten, zusammen mit dem Gastmusiker
HANS WINTOCH, alias "Hans die Geige".
 

 
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Die "YEAH! YEAH! YEAH!"-Tour wird auch in diesem Jahr fortgesetzt.
 
Am 29. August erscheint die Doppel-CD "Play it again! - Das Beste von CITY". Die Albumpräsentation findet im Forum Köpenick mit einem kurzen Unplugged-Konzert und einer langen Autogrammstunde statt. Unter dem Motto: zweimal 18 enthält die Compilation (18 Jahre DDR / 18 Jahre Gesamtdeutschland) auch Material der Nachwendezeit, neue Songs, Remixe und ein Video von "Vater glaubte". Mit dem neuen Song "Die Bäume" gelingt es CITY wieder einmal, persönliche Befindlichkeiten und drängende Probleme der Gegenwart auf ihre ganz eigene Art musikalisch umzusetzen. Eine hohe Messlatte hat sich die Band auferlegt, aber die Songs der vorliegenden Doppel-CD beweisen eindrucksvoll, wie oft CITY diesen Anspruch in die Tat umsetzt.
 
 Im November findet ein exklusives Hörer-Event bei dem Sender radioBerlin 88,8
statt. Im kleinen Sendesaal des RBB gibt CITY ein unplugged-Konzert, welches LIVE im Radio übertragen wird.
 
Auch dieses Jahr wird mit, den mittlerweile Kultstatus erlangten, Weihnachtskonzerten beendet. Es gäbe für CITY eigentlich allen Grund, das Jahr mal ruhig ausklingen zu lassen. Bei den acht exklusiven Weihnachtskonzerten stand jeweils ein (von CITY persönlich ausgesuchtes) Nachwuchstalent Joro bei seinem
legendären Geigen-Solo des Hits "Am Fenster" zur Seite. Als spezieller Gast der Weihnachtstour stand der charismatische Sänger
Dirk Michaelis zusammen mit CITY auf der Bühne.
 
In diesem Jahr erblühte
DER WILDE GARTEN (ein Projekt von Joro Gogow) mit neuen Überraschungen und gab zwei exklusive Konzerte in Berlin. Es trafen sich Musiker aus verschiedensten Besetzungen: Felix Lauschus [perc, tp, git, voc], Stefan Kling [kl, key, voc] und der Mitgründer Georgi (Joro) Gogow [vio, bass, git, voc]. Eine neue Pflanze im Garten ist die Sängerin Fräulein Bloom.
 
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Bereits am 1. Januar stehen CITY auf der Bühne der O2-World, Berlin. Anlässlich des 40. Jubiläums der Puhdys bringen CITY als Überraschungsgäste den Jubilaren ein Ständchen dar.
 
Auch dieses Jahr wird geprägt von etlichen LIVE-Konzerten (viele leider sehr verregnet), einige Konzerte gab auch wieder gemeinsam mit dem langjährigen Sponsor E.ON-edis.
 
Im Oktober wird Toni’s 60. Geburtstag im Congress Centrum Suhl mit einem Konzert gefeiert.
 
Zusammen mit vielen Ostrock-Stars tritt CITY im Jahr 2009 bei den Ost-Rock-Klassiks auf. Im Herbst diesen Jahres wechseln sich Proben und Studiotermine für eine neue CD mit den Proben für die anstehenden Weihnachtskonzerte ab, die wieder zusammen mit dem Gast Dirk Michaelis stattfanden.
 

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In bekannter Tradition tourte CITY in diesem Jahr wieder durch die Lande und für die Fans gab es mindestens 50 LIVE-Konzerte zu erleben.

Unter dem Titel "Gregor Gysi trifft Zeitgenossen" befragte dieser im März seinen Gast Toni Krahl im Deutschen Theater in Berlin zu seinem Leben, seiner Vergangenheit, seiner Musik etc.

Bereits im Sommer beginnen erste Arbeiten und Ideenfindungen für ein neues Studio-Album, welches pünktlich zum 40-jährigen Band-Jubiläum, Anfang 2012, erscheinen soll.

Offiziell sind die Ost-Rock Klassik's ein seit 2007 bestehendes Musikprojekt, in dem Bands und Musiker der Pop- und Rockszene der ehemaligen DDR ihre alten und neuen Hits mit klassischem Orchestersound interpretieren. Aber tatsächlich ist es ein großes Open-Air-Festival und auch in diesem Jahr wurde CITY dort wieder bejubelt. Alle Beteiligten sprühten vor musikalischer Spiellaune.

Im Oktober tritt CITY in Oliver Geissens Chartshow (RTL) auf, natürlich mit dem Titel "Am Fenster".

Kann Weihnachten noch schöner sein? Zum Jahresabschluss, ebenfalls in guter Tradition, gab es wieder Weihnachtskonzerte mit vielen lauten, aber auch leisen und besinnlichen Tönen. Begleitet wurde CITY abermals von Dirk Michaelis.

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FORTSETZUNG FOLGT ....


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