CITY KONZERT- & EVENTBERICHTE 2011


Konzertbericht auf Deutsche Mugge, November 2011

CITY unplugged in Königs-Wusterhausen
12. November 2011

Konzertbericht
und Fotos
von Reinhard Baer

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Konzertbericht auf Deutsche Mugge, Juli 2011

CITY in Angermünde
9. Juli 2011


 
Konzertbericht
und Fotos
von Torsten Meyer
 

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Konzertbericht, Fotos und Video von Petra (Puhdysforum), Juni 2011

CITY in Rochlitz
Performance zum Stein am 24. Juni 2011

Bei der diesjährigen Performance standen die Macher vor der Quadratur des Kreises - eine ganz neue Spielstätte, eine Rockband und eine moderne Multimediashow - wie sollte das zusammen gehen?

Gleich vornweg - sie haben es geschafft, wenn auch mit Unabwägbarkeiten - die da in erster Linie hießen - Mistwetter!

Auch die hart gesottensten Ostrockfans stöhnten, womit haben wir das verdient? Für uns war es das dritte Open Air Konzertwochenende mit Regen in Folge. Hutberg vor 3 Wochen war dagegen absolut harmlos.

Viele Jahre wurde die Performance zum Stein (eine Produktion des Mittelsächsischen Kultursommers), die vorrangig Klassik betont angelegt war, auf dem Rochlitzer Berg im Porphyrbruch, gespielt. Nun brach man sprichwörtlich zu neuen Ufern auf - und zwar ans Ufer der Mulde auf der Muldeninsel in Rochlitz.

Eine derartig aufwändige Sache ging nicht ohne Sponsoren, die Ticketpreise mit Pressekarte waren sehr niedrig (18,50 Euro). Hauptbeweggrund war die Sicherheit zu solchen Massenevents. Die Macher installierten sogar eine zweite Brücke zur Insel, um dem Ansturm gewachsen zu sein. Im Vorfeld wurden 2.000 Karten verkauft, wie viele Leute es dann tatsächlich waren, kann ich heute noch nicht sagen, werde die Zahl aber nach reichen.

Bei recht nettem Wetter warteten die CITY-Fans aller Bundesländer geduldig auf den Einlass. Die Plasteflaschen mit Wasser wurden erwartungsgemäß eingesammelt.

Und dann stand eine Gewissensentscheidung an - Blick auf die Ostrocker oder Multimediashow? Beides ging nicht - war von Anfang an klar, denn die Bühne verstellte den Blick auf Schloss und Schaukelsteg, die in das Gesamtkonzept einbezogen waren.

Die Schreiberin entschloss sich für die Band ohne Haare und der Ehemann betrachtet das Ganze mit gebührlichem Abstand. Das war nicht die schlechteste Entscheidung.

Die eigentlich undankbare Aufgabe der Vorband übernahm die „Mr. Joe & Band“, eine Joe Cocker Revival Show aus Chemnitz. Das erwies sich als ein Treffer. Sie verstanden es, auch Leute anzusprechen, die es nicht so mit dem Ostrock haben - war auch ganz großes Kino. Wurde neugierig und hab mir bei YouTube Joe Cocker Clips angeguckt.

Der Frontmann Günter Franz ist sehr nahe am Original, sowohl durch das Aussehen als auch durch die markante Stimme und die Gestik. Kenne nur einen, der das stimmlich auch so drauf hat und das ist Hans die Geige.

Bei Mr. Joe gab es nur einen Nachteil, es goss die ganze Zeit wie aus Kannen. Viele Leute waren darauf eingestellt und verkrochen sich unter ihre Regencapes und Schirme und hatten so die Hände nicht frei zum Klatschen - die Band wäre sonst noch mehr gefeiert worden.

Die Macher waren sehr weise und verzichteten auf nervige Discobeschallung, die bei so einer Veranstaltung absolut fehl am Platze gewesen wäre. So etwas würde dem Charakter der Performance zum Stein auch nicht gerecht. Rockkonzerte gibt es viele, so ein Projekt ist einmalig und da sollte man sich doch von der Masse der Events abheben.

Trotzdem gab es einen Missgriff und dies soll nur eine ganz private Meinung sein, die 1999 anderen Besucher können das durchaus anders empfunden haben. Den Moderator fand ich nervig und es machte die hochwertige Sache billig. Er erschien mir auch wenig vorbereitet, habe ihn schon zu anderen Rockkonzerten gesehen und da war es durchaus akzeptabel. Zur Performance am Stein sollte man aber einen gewissen Stil wahren, Spielchen zum Alter der Besucher oder zu versuchen, Heiratsanträge zu erzwingen oder ähnliches passen da nicht hin. Warum nahm er nicht den Ball auf und fragte mal, wer 1974 schon an gleicher Stelle bei CITY war? Die Besucher hat er einbezogen, das muss man ihm lassen - aber er hätte viel mehr daraus machen können. Mal eine kleine Empfehlung, nehmt das nächste Mal Jens Kurze (alias Toms Daddy), einen „alten“ Rochlitzer, der kann mit Sachkenntnis Rockkonzerte moderieren und gleichzeitig unterhalten.

Vieles hab ich jetzt schon erzählt, aber kommen wir mal zum Hauptakt.

Als CITY auf der Bildfläche erschien, verzogen sich die penetranten Regenwolken. Es war wie ein Wunder und gleichzeitig Belohnung für die Leidensfähigkeit des Publikums. Der Opener „Flieg ich durch die Welt“ wurde lichtmäßig ganz toll in Szene gesetzt. CITY zündete einen Knaller nach dem Anderen (und das nicht nur sprichwörtlich gesehen).

Die
Opernsängerin Susanne Müller - … (Rest hab ich nicht verstanden) kam nach dem Gitarrensolo von Fritz „Freude schöner Götterfunken“ und Toni führte sie höchst persönlich und ganz charmant zum Mikro. Eine geniale Stimme und Gänsehaut pur, als die Solistin a cappella die „Ode an die Freude“ sang. Leider war dieses Highlight nach 2 Minuten vorbei - Zugabe, Zugabe … Rufe verhallten ungehört. Noch etwas in der Richtung hätte den Bogen der Performance zum Stein zu ihrem klassischen Ursprung viel besser geschlagen können – echt eine verpasste Chance, zumal diese Veranstaltung viele Klassik Fans anzieht.

CITY spielte wieder „Sag mir wo die Blumen sind“ was in „Give peace a chance“ überging, nicht ohne einige Worte über die gegenwärtige Lage an den Mann oder die Frau zu bringen. Das liebe ich ganz besonders an CITY. Und irgendwie kam mir so eine Erinnerung. Das Lied versetzte mich 38 Jahre zurück, nur 1 km weiter als der Veranstaltungsort, sah ich mich kniend in der damaligen Disco "Schlossaue". Mensch, wie die Zeit vergeht und dieser Song hat nichts an Aktualität eingebüßt.

Wie Toni mit den Leuten redet, das findet man selten bei den Ostbands. Klar, CITY zelebriert seit Jahrzehnten Rituale, der Geburtstag von Klaus wird 100 Mal im Jahr gefeiert, das Publikum wird geknipst usw. Aber die Zwischentexte von Toni sind immer mal anders und sehr gekonnt rüber gebracht. So wird es nie langweilig.

Der Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf der Multimediashow. Viel hat man davon direkt vor der Bühne nicht gesehen, aber die es von hinten betrachtet haben, waren begeistert. Warum sie zum Schluss nicht mal den hinteren Bühnenvorhang weggenommen haben, kann ich nicht sagen. Damit wäre der Blick aufs Schloss frei gewesen. Lag sicher an der Lichttechnik auf der Bühne (ich sag immer Mäusekino). Jedenfalls war es alles sehr eindrucksvoll.

Von der Organisation her war die Sache perfekt, außer dass sie scheinbar den Wetterverantwortlichen zu schlecht bezahlt haben. Es gab reichlich Verpflegung ohne langes Anstehen zu moderaten Preisen. Wie schnell es zum Schluss gelang, die Insel zu räumen, da hab ich gestaunt.

Also für die Logistik 100 Punkte und Danke!

Natürlich gehör ich auch zu denen, die der traumhaften Kulisse des Steinbruchs hinter her trauern,
aber mit der neuen Veranstaltungsstätte kann man sich arrangieren.

Bin schon gespannt, was uns nächstes Jahr erwartet.

Weitere Eindrücke dieser Show


Video vom Konzert in Rochlitz
 
von Angelika, Hans-Helmut und Sohn Jan


Konzertbericht von Günther Kurzhals und Villa, Fotos von Villa, Mai 2011
http://jenalebt.blogspot.com/

CITY in Jena
20. Mai 2011

"Was sollen wir trinken, sieben Tage lang, was sollen wir trinken, so ein Durst" und "Die Bäume sind die wahren Götter dieser Welt" waren zwei Titel der Rockband CITY, die am Abend erste Glanzlichter setzte. Gesäumt von den schönen rot blühenden Kastanien auf dem Marktplatz hatten die Wirte und Marktkaufleute reichlich zu tun, der Besucherandrang war riesig. "Immer mit der Angst, dass man was versäumt ..." sang Toni Krahl als Eröffnungslied, aber die Angst war an diesem Abend unbegründet. Die City-Rocker flogen mit uns nicht über die Welt, sondern über 39 Jahre Bandgeschichte bis zu dem wunderbaren Zeitlos-Hit "Am Fenster".

 an

Günther Kurzhals, mit dem ich schon bei einigen Konzerten zusammenstand, hat mir seine Eindrücke vom gestrigen CITY-Konzert geschickt:

Selbst Toni Krahl konnte sich nicht mehr an das letzte Konzert von CITY in Jena erinnern und dank der Organisatoren des Frühlingsmarkts sollte dies nun ein Ende haben.

Um es vorwegzunehmen: Bands werden es immer schwer haben, ein Publikum zu begeistern, das durch freien Eintritt, vielleicht auch zum ersten Mal, mit ihnen in Verbindung tritt. Da CITY nicht zuletzt durch seine anspruchsvollen Texte lebt, springt der Funke nicht gleich (wenn überhaupt) über und das Spiel Band – Publikum lebt zumindest am Anfang von einigen wenigen zielgerichtet erschienenen Fans, die mit CITY groß geworden sind.

Ich will hier nur kurz auf die Titelliste eingehen. Es waren auch für mich neue, weniger bekannte und doch anspruchsvolle Lieder dabei, die wie gesagt durch ihren Text und den CITY-typischen Sound gefielen („Dass die Erde eine Kugel ist“ oder „Vater glaubte“).

Auch zu aktuellen Themen nahm die Band Stellung (Afghanistan, Kernreaktorunfall Japan und die Stellung der deutschen Politiker dazu) mit ihrem Titel:
„Sag mir, wo die Blumen sind“, der nahtlos in John Lennons Friedenshymne „Give Peace A Chance“ überging.

Akustische Highlights waren Fritz (der Mann unterm Hut), Puppels E-Gitarren-Solo von Beethovens
„Freude schöner Götterfunken“ oder die Soli von Georgi Gogow auf seiner E-Geige.

Natürlich hatte wie bei jedem Konzert von CITY auch diesmal Drummer Klaus Selmke Geburtstag (wie alt ist er eigentlich gestern geworden?) und wurde mit „Happy Birthday“ gefeiert.

Eigentlich gab es jede Menge Hits aus der alten (
„Der King vom Prenzlauer Berg“, „Wand an Wand“, „Gläserner Traum“, „Unter der Haut“, „Casablanca“), wie auch der jüngeren Vergangenheit („Flieg ich durch die Welt“, „Sommerherzen (Yeah! Yeah Yeah!“, „Berlin“).

Das alles gipfelte im kommerziell erfolgreichsten Song einer DDR-Band überhaupt:
„Am Fenster“. Georgi Gogow lief mit seiner Geige zur Höchstform auf. Unglaublich, wie er mit seinem Instrument im wahrsten Sinne des Wortes spielte.

Abschließend noch eine Bemerkung: Nicht nur die oft umherflitzenden Tontechniker ließen vermuten, dass da etwas nicht optimal ausbalanciert war. Auch das individuelle Empfinden sprach dafür. Bleibt zu hoffen, dass das nächste Konzert von CITY in Jena nicht wieder Jahrzehnte auf sich warten lässt.


Konzertbericht und Fotos von Angela & Bernd aus Dresden (Puhdys-Forum), April 2011

CITY im Staupitzbad Döbeln
30. April 2011

Wie angekündigt, sollte das Konzert
in Döbeln auch etwas Besonderes werden.

 


Pünktlich sammelten wir uns vor dem Einlass und wurden überpünktlich eingelassen. Man stelle sich unter dieser Lokalität ("Staupitzbad" Döbeln) eine moderne Diskothek vor. An Decken und Seiten sind Scheinwerfer, Projektoren und Reflektoren fest installiert, Von der Bühne schaut uns ein Kopf an, aus dem die Signale für die Videoprojektion und Lasershow gesendet werden. Vor der Bühne ein fest installiertes Podest. Im gesamten Gebäude gibt es mehrere Tanzflächen, Bars, Empore usw.

Nur langsam füllte sich die "Höhle", wie das Staupitzbad in unseren Kreisen genannt wurde und auch noch wird. Es war sehr schön, wieder vertraute und bekannte, aber auch neue Fans des Ostrocks zu treffen und mit ihnen zu plaudern.

Es wurden während der gesamten Zeit bis zum Konzert Musikvideos aus "unseren" Zeiten gesendet (aus den 60er, 70er und 80er-Jahren). Am Ende dann Ausschnitte aus dem Ostrock-Klassik 2007 (DVD). Feine Sache, aber für Unterhaltungen leider etwas zu laut. Dann die erlösende Durchsage, dass um 23.00 Uhr das Konzert beginnen wird. Ja, liebe Berliner und Dresdener, in Döbeln werden die Bürgersteige nicht schon 22.00 Uhr hochgeklappt.

Wir erwarteten ein "normales" CITY-Konzert, wie wir es von 2010 in Erinnerung hatten. Auch die Landsberg-Besucher berichteten auf diesem Gebiet nichts Neues. So war es auch dann in Döbeln. Ein wunderbares Zwei-stündiges Konzert mit all den vertrauten Songs, Klaus´ Geburtstag wurde wieder gefeiert, die Bonbons flogen und der Luftballon wurde aufgeblasen. Es wurde "gläsern geträumt" , "durch die Welt geflogen", dem "Vater geglaubt", gefragt, "wo die Blumen sind" und "was wir 7 Tage lang trinken wollen". Selbstverständlich war auch heute mit "Am Fenster" das Konzert beendet worden.

Während der gesamten Show wurde komplett auf Pyro-Elemente verzichtet. Dafür kamen die Lichtelemente ins Spiel, wie wir "Insider" es vom Staupitzbad kennen und schätzen. Das Zusammenpiel der bandeigenen Lichttechnik mit der Technik des Hauses harmonierte wunderbar. In der zweiten Stunde des Konzertes "malten" dann Laserstrahlen verschiedene Effekte in den Raum. Diese Lasershow steht in KEINEM Zusammenhang mit dem großen Projekt "Performance am Stein", welches uns am 24.06.2011 auf der Muldeninsel in Rochlitz erfreuen wird.

Das Publikum war in guter Stimmung, die Band in bester Verfassung. Eine Mugge, wie man sie sich nur wünschen konnte. Es passte einfach alles und das Vorjubiläumsjahr der Band wird uns am 24.06.2011 mit Sicherheit die nächste große Überraschung präsentieren.

Für den ausgesprochenen CITY-Fan sollte das Konzert etwas Besonderes fürs Auge werden. Wer die CITY-Konzerte kennt, konnte sich sozusagen voll und ganz auf die Lichteffekte konzentrieren und diese erleben. Das war mit Sicherheit auch das Hauptanliegen vieler CITY im "Staupi" zu erleben. Zumindest ging es Angela und mir so. Diese Lichtshow hat sich das Prädikat "ausgezeichnet" verdient. Ebenso freundlich war das Personal und der Sicherheitsdienst im gesamten Staupitzbad.

FOTOS von Angela und Bernd


Konzertvideo von Astrid und Matthias, April 2011

Videomitschnitt
CITY im "Goldenen Löwen" in Landsberg

9. April 2011


Konzertbericht und Fotos von Sonny und Frank, April 2011

CITY im "Goldenen Löwen" in Landsberg
8. April
2011

Der Saal war proppevoll und die Band super gut gelaunt. Im Vor-Act sang und spielte Phil Stewman, ein Hallenser Künstler, der beim Publikum sehr gut ankam.

Die Stimmung, die er aufbaute, verebbte leider etwas, weil bis zum CITY-Auftritt noch einmal sehr viel Zeit verging. Sie ruhte aber nur, denn als CITY erschienen, waren alle in Höchstlaune.

CITY spielte viele ältere Titel. Toni bezog vor dem Titel "Sag mir, wo die Blumen sind", die aktuelle Lage in seine Ankündigung ein.

Er meinte, wenn die Politiker aufhören zu lügen und sich wirklich um das Volk kümmern, brauchten sie sich nicht mehr über einen Vertrauensverlust zu beklagen.

Dafür bekam er viel zustimmenden Beifall.

Ansonsten war es ein musikalischer Abend voller Spannung und Genuss. Tonis Texthänger beim "King vom Prenzlauer Berg" wurde von Manne überbrückt.

Klaus spielte auf einem neuen Schlagzeug. Ob seine Barfuß-Zeit beendet ist oder ob er nur ausnahmsweise Socken anhatte, dazu wurde nichts gesagt, aber es fiel gleich auf.

Das Schlagzeug steht nun auch etwas schräg zur Bühnenkante. Ich stand als Schlagzeugfan genau davor und habe es in allen Farben fotografiert, in der die Lichttechnik das schicke neue Schlagzeug erscheinen ließ.

Es war ein ganz toller Abend und im "Goldenen Löwen" war wie immer bestens für alles gesorgt.

Ergänzen möchte ich noch, dass mir das Solo von Fritz Puppel ausge-zeichnet gefallen hat. Bei der Band bedanken wir uns für die Fan-Freundlichkeit. Trotz der späten Stunde wurden alle Autogramm- und Fotowünsche freundlich erfüllt.

Sonny wartete auf Klaus und fragte ihn, was aus dem T-Shirt geworden sei, das er in der "Ultimativen Chartshow" am 12.11.2010 bei RTL gestaltet hat. Leider wusste er es nicht so genau. Wir sagten ihm, dass wir den Eindruck hatten, dass er recht entschlossen und gelungen an die Sache herangegangen war. Für uns war neu, dass Klaus Grafiker ist.

Herzliche Grüße von Sonny & Frank
an die Band, an den Fanclub und alle Fans & Friends von CITY


FOTOS von Sonny und Frank


Konzertbericht und Fotos von Sonne Volker aus Rudelzhausen, April 2011

Das erste CITY UNPLUGGED-Konzert 2011
am 1. April in Zittau

Diesmal kommt der Konzertbericht nicht wie gewohnt in Prosaform, denn im Moment ist meine “künstlerische Ader” versiegt. Durch Zufall entdeckte ich im Januar dieses Jahres die Konzertankündigung für Zittau (natürlich nicht auf der CITY-Internet-HP!). Da ich eh das erste Aprilwochenende in Görlitz geplant hatte, organisierte ich mir direkt über das Westpark-Center, Zittau meine Eintrittskarte, welches sich sehr unkompliziert gestaltete. Mir wurde die Karte schnell zugeschickt und erst nach Erhalt musste ich bezahlen. Eine völlig einfache, aber ungewohnte Variante, die so sicherlich nur durch „Ostveranstalter“ praktiziert wird.

Erwartungsvoll, aber wie immer generalstabsmäßig vorbereitet, besichtigte ich bereits am Vortag den Ort des Geschehens - eine Tennishalle! Die netten Rezeptionistinnen  ließen mich aus der Ferne einen Blick auf die Bühne werfen. Ich erkannte mit Schrecken, dass diese sehr, sehr hoch aussah. „Na, prima Aussichten für die Tangareihe“, dachte ich mir.

Es stellte sich als völlig unnötig heraus, dass ich am Konzerttag bereits zwei Stunden vor offiziellem Einlass vor den Türen des Westpark-Centers stand. Nach geraumer Zeit kamen Bernd und Angela vom Puhdysforum und Angelika und Helmut aus unserem FC. Nun musste ich nicht mehr alleine warten … Nachdem sich (endlich) die Eingangstüren öffneten, nahmen und die „Einlassherren“ als erstes unsere Fotoapparate weg. Zum Glück konnten wir diese später wieder abholen.  

Wir stürmten die Tennishalle und nahmen unsere Plätze in der Tangareihe ein. Die Herren von CITY begrüßten uns per Handschlag. Pünktlich um 20:00 Uhr erfolgte dann die Begrüßung durch Dr. Taste, der Vor-Act zu CITY. Zu diesem Zeitpunkt standen leider nur so ca. 25 bis 30 Zuschauer vor der Bühne, danach eine Riesenlücke, danach Bierzeltgarnituren, wo sich allerdings schon so 250 Zuschauer und Fans tummelten.

Um 21:00 Uhr betrat dann endlich CITY die Bühne. Es war die Premiere der „Unplugged Exklusiv-Tour 2011“ und die Stimmung war von Anfang an riesig. Ungewohnt sitzend spielten die Jungs nun munter ihre Hits. Die Fans und Zuschauer sangen eifrig mit. Joro fiel es sicherlich am schwersten, ruhig und still auf dem Hocker sitzend seine Instrumente zu spielen. Zum Repertoire der Unplugged-Konzerte gehören unter anderem die Titel: „Bulgarien Rock“, „Lieben und lieben lassen“, „Aus der Ferne“, "Deutsch, Russisch, Englisch" „Mir geht es wie dem Jesus“ - von Wolfang Ambros, „Ich singe einen Rock’n’Roll“, "Tamara" und Bettina Wegners „Kleine Hände“. So viele schöne Hits, die auf einem „normalen Konzert“ nicht oder nicht mehr gespielt werden.

Aber auch Titel aus dem derzeitigen Konzertprogramm, wie "Amerika", "Wo du nicht bist", "Sommerherzen", "Sag mir, wo die Blumen sind", "Sieben Tage lang" und "Glastraum" wurden nicht vergessen. Stark auch der Kisten-Trommel-Einsatz von Klaus und das fröhliche Akkordeon-Spiel von Manne. Wir waren alle begeistert, es waren kurzlebige 90 Minuten. Vergessen, die unnötige Anstehzeit und der Auftritt von Dr. Taste. Als Zugabe gab es „Am Fenster“, „Flieg ich durch die Welt“ und „Olymp“. Gleich danach gab es die begehrten Autogramme, wie meist, direkt von der Bühne runter.

Zwischenzeitlich spielte wieder Dr. Taste auf. Dank den netten Security’s ergatterte ich noch ein Konzertplakat und ich weiß auch schon, welchem netten Mägdelein ich es schenken werde … grins!

Viel zu schnell endete das erste Unplugged-Konzert in diesem Jahr, ein toller Tag dieser 1. April, der sicherlich wegen diesem außerordentlich schönen Konzerterlebnis noch sehr lange in unseren Erinnerungen leben wird. Danke an CITY für die nette und persönliche Begrüßung, für ein wunderschönes Konzert und die unkomplizierte Autogrammstunde. Danke auch an alle netten Faninnen und Fans in der Tangareihe. Hoffentlich sehen wir uns mal wieder. 

Leider können die Sonne aus Erfurt und die Sonne aus Rudelzhausen in diesem Jahr nicht nach Landsberg kommen, aber leider geht es im Leben nicht immer so, wie man gerne möchte ….

In diesem Sinne:
viel Spaß in Landsberg und viel Glück mit CITY
wünschen die beiden Sonnen

FOTOS von Sonne Volker


Konzertbericht und Fotos von Angela & Bernd aus Dresden (Puhdys-Forum), April 2011

CITY UNPLUGGED in Zittau
1. April 2011

Eine sehr große Tennishalle sorgte dafür, dass man Akustisch-Konzerte auch "durchstehen" kann. Im hinteren Bereich konnte man auf Bänken sitzen, speisen und trinken und dem Konzert lauschen. Vorn war es natürlich unbestuhlt und man konnte vor der Bühne stehen. Ja, liebe PUHDYS, vielleicht auch eine Anregung für Euch ...

Das Lampenfieber der Crew und Band war unübersehbar, für alle war es die Premiere eines akustischen Konzertes. Vorrangig Akustikgitarren bei Fritz und Toni, nur die Bassgeräte von Joro und Mannes Keyboard waren als elektrisch erkennbar. Nennen wir das ganze mal gemäß SILLY "EAT" (Elektro-Akustik-Tour), passt irgendwie besser, denn nach Sitzen war es den drei Mannen an den Klampfen und Geige eh nicht. Sie waren aktiver als man erwarten konnte.

Alles in allem ein super Auftritt vor ca. 1000 Leuten in der Tennishalle Zittau. Speisen und Getränke zu freundlich fairen Preisen. Der Einlass hatte zunächst alle Fotoapparate einsammeln lassen (Garderobe) aber sie später aufgrund eines Missverständnis noch pünktlich vor dem Konzert wieder erlaubt. Bei CITY darf natürlich fotografiert werden !

Stimmung im Allgemeinen gut. Musikalisch war es sicher zu laut, aber es galt, eine immens große Halle zu beschallen. Das wird man in Zukunft anders regeln müssen.

Die Titelauswahl war besonders gelungen. Schön, dass
"Tamara" wieder in voller Länge einen Platz bekommt. "Bulgarien-Rock" war ebenso im Programm wie die lustigen Einlagen "Jesus" und "Ich singe einen Rock and Roll". Bettina Wegners "Kleine Hände" gehört ebenso jetzt zum CITY-Programm wie der Friedenslieder Block "Sag mir, wo die Blumen sind - Die Antwort weiß nur der Wind (nach Bob Dylan) und John Lennons Give Peace A Chance". Das Konzert begann mit "Aus der Ferne" und endete zur letzten Zugabe mit "Flieg ich durch die Welt". Alles in allem wird es bestimmt eine sehr spannende Akustisch-Tour werden, vor allem, wenn die Säle dann kleiner sind.

Aber am 24.06. steigt ja das nächste interessante Projekt mit CITY-Performance am Stein in Rochlitz - und auch wir werden dabei sein und auf jeden Fall auch davon berichten.


Video von Bernd

FOTOS von Angela und Bernd


Konzertbericht und Fotos von Susanne Schwencke (Deutsche Mugge), März 2011

CITY bei der Schwarzbiernacht in Gera
26. März 2011

Meine Mama war 17 Jahre alt, als das Lied "Am Fenster" von der Gruppe CITY überall zu hören war. Mittlerweile ist es ein Klassiker. Oft hat sie erzählt, dass sie bei diesem Lied ihren ersten Kuss bekam. Na ja, was Eltern einem eben immer gern wieder erzählen. Aber trotzdem machte es meine Neugier auf die Mannen um Toni Krahl noch ein bisschen größer.

Es war seit vier Jahren die erste Schwarzbiernacht in Gera und wer hätte sie besser eröffnen können als "CITY"? Plakate überall sorgten dafür, dass man auf dem Weg durch die Stadt ständig daran erinnert wurde, dass "CITY" am 26. März 2011 in Gera spielte, und hielten die Vorfreude auf dieses Ereignis wach. So standen wir dann auch schon 1 ½ Stunden vor Konzertbeginn vor dem Kultur- und Kongresszentrum Gera. Der Platz füllte sich allmählich. Das Publikum war zum größten Teil auch in einem Alter, dass sie meine Eltern hätten sein können. Aber auch junge Leute waren zu sehen. Ich hatte mich am Nachmittag schon ein wenig auf das Konzert eingestimmt, in dem ich das Lied "Weil die Erde eine Kugel ist" rauf und runter gehört habe. Am Ort des Geschehens angekommen, hatte ich das Glück, einen Platz direkt vor der Bühne zu erwischen. Und so konnte ich dann kurz nach 18.00 Uhr auch erleben, was die Band so unverwechselbar macht.

Schon die ersten Töne nahmen den Zuschauer gefangen. Auf der Bühne standen fünf Männer, denen man ihre Lebenserfahrung ansieht, und diese findet sich auch in ihren Texten wieder. Dort spielten fünf Männer, die wirklich etwas zu sagen haben, und die dies auch in ihren Liedern tun. Nicht durch die Blume, sondern völlig direkt.

Mit einer Präsenz, die den ganzen Raum ausfüllte schlugen Toni Krahl und seine Musiker harte und weiche Töne an, und wen Joro Gogows Geige nicht zum Schweben bringt, dem ist in meinen Augen dann wirklich nicht mehr zu helfen.

Aber natürlich waren es nicht nur Krahl und Gogow, die das Publikum begeisterten. Eine "Gitarre mit Hut" (Fritz Puppel), ein Schlagzeuger (Klaus Selmke), der an diesem Tag - wie eigentlich bei jedem Konzert - Geburtstag hatte und ein Keyboarder (Manfred Hennig), der das gesamte Konzert im Schneidersitz verbrachte, sorgten ebenfalls maßgeblich für ein rundum gelungenes Konzert.

Es gab viele lustige Momente in diesem Konzert, aber auch sehr Nachdenkliche. Von "Sag mir, wo die Blumen sind - Reloaded" ging es fließend über in "Give Peace a Chance", und das ganze Publikum sang mit. Aber so war es eigentlich bei jedem Lied, sei es nun "Weil die Erde eine Kugel ist", "Casablanca" oder "7 Tage lang", um nur einige zu nennen.

Wie schon gesagt, es war die Eröffnung der Schwarzbiernacht, und eigentlich hätte man danach gut noch durch die Stadt ziehen können. Aber als das Konzert zu Ende war, bin ich dann doch nicht weiter unterwegs gewesen. Ich wollte diese 1 ½ Stunden noch möglichst lange in mir nachklingen lassen, sie in Gedanken und im Gefühl noch ein bisschen wach halten - dieses Ereignis einfach nur genießen. Ach ja, es erübrigt sich sicher zu sagen, dass das Publikum die Band nicht gehen ließ, bevor sie dann in der zweiten Zugabe "Am Fenster" spielten.


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