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KONZERT- & EVENTBERICHTE 2011 Interpreten & Bands
Bericht und Fotos von Volker
(Sonne) aus Rudelzhausen,
Juli 2011
Unheilig in
München im Olympiastadion
23. Juli 2011
Erst knallt's auf der
Bühne - dann am Himmel
Bereits Ende 2010 sicherte ich mir eine
Eintrittskarte für den Münchener Sommernachtstraum - der Besuch
eines Konzerts der Aachener Band
"Unheilig" im Olympiastadion
München. Eine ganze Weile bin ich schon Fan von
"Unheilig", bevorzuge aber die eher
ruhigen Stücke. Erwartungsvoll stand ich am Samstag in mega-langen
Warteschlangen, leider wurden nur sechs Eingänge geöffnet. Eindeutig
zu wenig bei diesen sich mehrenden Menschenmassen ... Gedanken an
die Loveparade Duisburg im letzten Jahr konnten wir Wartenden nicht
verhindern ....

Zwei Vorbands, Namen leider
vergessen, verkürzten die Wartezeit der mittlerweile 51.000
Besucher. Das Münchener Olympiastadion war ausverkauft. 15 Minuten
eher als angekündigt begann "Unheilig" das Konzert mit ihrem
typischen Sound - Elektropop trifft die neue "deutsche Härte".
Ausdrucksstarker Gesang, dramatische Gestiken und schnelle, die
gesamte Bühne ausnutzende Läufe, zogen alle Konzertbesucher, egal ob
jung oder alt, in den Bann des Grafen.
Die hereinbrechende Nacht und der Einsatz tausender Feuerzeuge
unterstützten diese Stimmung wirkungsvoll.

Bernd Heinrich Graf,
Sänger der Band
"Unheilig"
zieht in seinem sarg-schwarzen Anzug auf der Bühne alle Blicke auf
sich. Ich las mal irgendwo,
der Graf
wäre gerne ein Vampir ... na ja, Biss Genug hat er!
"Unheilig"
ist
derzeit der prominenteste deutsche Act, was sicherlich mit an der
tragischen Figur des Grafen liegen mag.
In etlichen Songs steckt unheimlich
viel Gefühl. Nach 90 Minuten sollte das Konzert beendet sein, aber
"Unheilig"
gaben noch 15 Minuten Zugaben,
von allen Fans frenetisch gefeiert. Das war ein Sommernachtstraum,
den uns die Band
"Unheilig" erfüllte.
Zu den Klängen von berühmten
Filmklassikern gab es über dem Olympiapark noch ein berauschendes
Feuerwerk. Ich muss schon sagen, solch ein gigantisches, wunderbares
und eindrucksvolles Feuerwerk habe ich noch nie gesehen.

Überglücklich verließ ich
zusammen mit den anderen 50.999 Besuchern das Gelände, nur um, wie
erwartet, in ein Verkehrschaos zu geraten. München, du "Weltstadt
mit Herz", ich habe es nicht anders erwartet. Aber, wenn es nächstes
Jahr wieder einen Sommernachtstraum geben wird, dann bin ich bestimmt
dabei.
Bericht von Lutz aus Demmin,
Juli 2011
KARAT in Greifswald, Fischerfest
17. Juli 2011
Wir waren, wie auch an den anderen zwei Tagen, um ca. 14:30 an der NDR
Bühne angekommen. Dank meines Freundes, Uli Wresch, von der Rostocker Veranstaltungsagentur konnten wir
die Bühne direkt anfahren. Dort wurden wir von einem unserer Liebling-Moderatoren Marco Vogt vom NDR
freundlich begrüßt.
Zuerst stand mal der Sonntags-Nachmittagskaffee auf dem Programm. Auf
der Bühne spielte ein Blas-orchester, so hatten wir viel Zeit um einige, der mit brauner Flüssigkeit
gefüllten Tassen zu trinken und uns nett zu unterhalten und dabei immer wieder einen Blick auf das
Regenradar zu werfen, das uns nichts Gutes verhieß.
So nach und nach trafen dann auch die Mitglieder von
KARAT ein, gesellten sich
zu uns und beteiligen sich an unserem Plausch. Dann erfolgte der Soundcheck. Ich nutzte die Gunst der
Stunde und ließ mir von allen Musikern Autogramme auf mein Gruppenbild von den "Ost-Rock-Klassiks 2009"
geben. Irgendwie machten KARAT
dies besser als Toni & Co., denn die CITY-Jungs hatten eine Woche zuvor auf der Schutzfolie
unterschrieben ;-) das holen wir noch mal nach ...
Das Konzert begann 30 Minuten früher, denn das Regenradar zeigte uns
auf die Minute an, das der große Regen unmittelbar bevor stand. Das gleiche hatten wir mit CITY vor 2
Jahren auch schon durchgemacht.
KARAT legte grandios los
und sie zogen alle Register ihres Könnens. Bis auf Michael Schwandt, der
sich sein Arbeitsgerät schlecht
unter den Arm klemmen konnte, waren sie zeitweilig alle auf dem Steg vor der Bühne und standen dort im
Regen. Also aus Zucker sind die Jungens keinesfalls.
Das Publikum, geschätzte 12.000 ging trotz der Witterung fantastisch
mit. Nach eineinhalb Stunden musste ich aufhören zu fotografieren, da ich in Gefahr lief, das meine
Ausrüstung größeren Schaden nahm.
Später auf dem Heimweg hörten wir dann noch eine CD, in diesem Fall
natürlich von KARAT.
Ich schwöre, das ich nach meinem nächsten Konzertbesuch wieder
Fritz,Toni, Klaus, Joro und Manne auflegen werde.

Hier mussten leider die Aufnahmen wegen dem starken
Regen abgebrochen werden. Dass ich bis auf die Haut
nass war, spielte keine Rolle ...
Weitere
KONZERTFOTOS vom Fischerfest von Lutz
Bericht von Angelika und Hans-Helmut,
Juli 2011
KARAT
in Dömitz
2. Juli 2011
Wir trafen aus Alleringersleben
kommend nach einem Zwischenstopp im Stones Museum Lüchow nach 125km
Fahrt in Dömitz ein. Das Wetter war mehr als bescheiden, vom
ständigen leichten Sprühregen bis zum Platzregen mit
schirmvernichtenden Sturmböen war alles gemischt, aber wir konnten
trotzdem einen sehr schönen Flecken unserer Erde sehen.
Und was noch auffällig war: viele
Leute, die vom Wetter gepeitscht, durch die Gegend liefen, nach
einer Gaststätte suchend, denn nach teilweise stundenlangen
Anfahrten hatten etliche Leute das Bedürfnis nach einer Mahlzeit.
Leider waren alle Gaststätten "wegen Reichtum" geschlossen.
Der Zutritt zur Festung war aber
glücklicherweise schon frei und dort gab es Kaffee, Kuchen,
Bratwurst und vieles mehr sowie Unterstellmöglichkeiten.
Pünktlich 20:00 Uhr kam der
Auftritt von Svenja,
die junge Frau hat eine Stimme mit einer sagenhaften Klangbreite,
begleitet hat sie ihre eigenen Folk-Blues-Titel auf der Gitarre und
Mundharmonika. Allerdings waren die Melodien nach dem gleichen
Muster gestrickt. Und wie sollte es anders sein? Pünktlich mit ihrem
Auftritt begann es zu regnen und wir wurden wieder so nass wie in
Rochlitz.
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Um 21:00 Uhr begann das
KARAT-Konzert. Bei leichtem Sprüh-dauerregen brannte die Band ein Feuerwerk
von der ersten Note bis zum Schlussakkord ab und lieferte ein
Konzert der Extraklasse, das alle im Publikum die nassen Sachen und
Füße vergessen ließ.
Trotz des Regens ließen sich die
Musiker nicht davon abhalten, das schützende Bühnenzelt immer wieder
zu verlassen und bis an das Publikum heran zu kommen. Sie nahmen in
Kauf, dass ihre sorgsam frisierten langen Haare nass wurden.
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Claudius musste nicht irgendwie
krampfhaft versuchen das Publikum in Stimmung und zum Mitsingen zu
animieren. Die Darbietungen jedes einzelnen Bandmitgliedes, die
zusammengeschweißt diese Edelsteinqualität ergeben, zogen das
Publikum aus dem Regen, die Texte und Melodien zwangen regelrecht
zum Mitmachen.
Zum Abschluss des Konzertes
sangen alle zusammen die
„Sieben Brücken“, Claudius
war sehr angetan von den „Gesangsqualitäten“ des Publikums, als
Zugabe gab es noch „König
der Welt“ und das
„Magische Licht“,
die dieses Superkonzert abrundeten.
Das
persönliche Highlight war für uns,
dass wir Martin beim Soundcheck
unsere Rosensträuße
und die Karte zum
runden Geburtstag
überreichen konnten.
Er bedankte sich sichtlich erfreut mit einer spontanen Umarmung.
FOTOS von
Angelika und Hans-Helmut
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